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HEILE WELT

 

Weniger ist mehr. 

Wenn Hannes Ringlstetter Texte schreibt, geht das vom Vielen zum Wenigen. 

Reduzieren braucht Zeit, sagt er. 

Was dabei herauskommt: Gar kein Weltschmerz. 

Ganz viel echtes Leben. Und Substanz. 

In einer Sprache, die den Kern der Dinge freilegt und mit dem Witz, den es braucht, um das echte Leben auszuhalten. 

Sein neues Album heißt ‚Heile Welt‘. 

Ironisch gemeint? Nur ein Stück weit. 

Die heile Welt von Hannes Ringlstetter, dem Musiker, den das Leben und die ungezügelte Kreativität auch zum Kabarettisten, Schauspieler, TV-Moderator und Buchautor gemacht hat, ist kein glattes Idyll. Sie ist für ihn irgendwie auch ein Sehnsuchtsort. Da sind Zweifel, Risse, Sehnsucht und die Nacht – genauso wie Familie, Supermarktkassenkräfte und Menschen, die Dir mit einem Blick den Tag versauen. Auf jeden Fall macht er Musik, die er mit seinem Publikum teilen will. Ganz schön nah.

Nähe ist da sowieso viel in allen Geschichten, die er auf diesem Album erzählt. 

Nähe zu sich selbst und dem brüllenden Leben. Die Verbindung kommt über die unverkennbare Stimme. Sie öffnet das Fenster zu Hannes Welt. Mal knarzend wie krumme Wirtshausdielen zur Sperrstunde, mal sanft und leise, aber immer mit der unwiderstehlichen Anziehungskraft und der sonoren Tonfülle seines Basses. Schon in der Stimme liegt die Lust am Leben in all seinen Schattierungen. Eingängige Gitarrenmelodien, große Bläsersätze – seine musikalischen Gefährten bewegen sich dicht rund um Ringlstetters Reibeisen. Aber sie lassen ihm immer genügend Raum. Überhaupt: Darin liegt die wohltuende Kraft von „Heile Welt“: Die Musik kommt ohne Effekthascherei aus, potenziert die Emotion, entgleitet aber nie ins Überzogene. 

Ein Stück heile Welt? Unbedingt!

 

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AUFGRUND VON GRÜNDEN

 

Alles hat einen Grund. Heißt’s. Ursache und Wirkung - man kennt das. Aber Achtung: natürlich bleibt alles Interpretationssache. Und da wird’s lustig, denn Problem: Mensch! Und da setzt das neue Ringlstetter Solo an: Warum ist man wie man ist? Liegt alles an der Kindheit? Herkunft? Erziehung? Bildung?

 

Hat Erwachsen werden mit diesen fragwürdigen Voraussetzungen überhaupt einen biografischen Sinn? Wieso dreht weiterhin die Welt komplett am Rad und was ist mit den Leuten los, die auch noch behaupten, sie kapieren noch irgendwas? Wo sind eigentlich unsere vielzitierten „Werte“ hingekommen. Der Ringlstetter geht der Sache stets humorig auf den Grund. Garantiert ohne gescheite Antworten. Nur mit etlichen anderen Fragen, zum Beispiel: ist ein Besuch der Erdinger Therme die wahre Apokalypse? Gibt’s auf der „einsamen Insel“ einen Parkplatz und gefälligst eine Steckdose fürs E-Bike? Gendern in der Familie? Wie geht’s richtig? Fragen, Behauptungen, Tipps zum täglichen Gebrauch also - und natürlich Lieder. Warum es nämlich gut ist, wenn mal „a Ruah!“ ist, oder „Think global - drink regional“ - DIE Globalisierungs Hymne für jedermann - Selbstfindung inklusive. 

 

Ansonsten viel Ying und Yang und hin und her und auffe und obe und hinte und viere und dann is doch alles wie’s ist. Aufgrund von Gründen. Eben. 

 

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2 TYPEN, 2 GITARREN, 2 BÜCHER

 

Duoprogramm mit Stephan Zinner

 

Die beiden sind Freunde, Kumpels, Kollegen, aus ähnlichem Holz geschnitzt und dennoch unterscheiden sie sich künstlerisch so, dass sie sowohl miteinander musizieren und blödeln können als auch dem anderen seinen Platz lassen für seine Art.

Ein normaler Kabarettabend ist das nicht, eher ein Abend, wo man das Gefühl nicht los wird, bei zwei coolen Typen am Küchentisch gelandet zu sein. Und da gehts gemütlich, lustig und manchmal sogar gescheit zu.

Für ihre Auftritte und die lockere Art werden Hannes und Stephan 2019 mit dem Bayerischen Kabarettpreis in der Kategorie Musik ausgezeichnet. Ein Projekt mit Zukunft & genau so wird's auch weitergehen.

 

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